Die KZ-Gedenkstätte Melk befindet sich im ehemaligen Krematorium des KZ-Außenlagers Melk. Bereits im Jahr 1962 wurde sie als „öffentliches Denkmal“ gewidmet und ist seither Teil der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. In diesem Außenlager von Mauthausen waren zwischen April 1944 und April 1945 rund 14.400 KZ-Häftlinge interniert und mussten unweit von Melk unter unmenschlichen Bedingungen eine unterirdische Stollenanlage für die Rüstungsvorhaben der Steyr Daimler Puch AG errichten. Die direkte und strukturelle Gewalt in diesem Außenlager kostete fast 5.000 Häftlinge das Leben, rund 3.500 von ihnen wurden in dem im Herbst 1944 errichteten Krematorium verbrannt.

Der Ort ist bereits seit 1947 ein internationaler Gedenkort für die Melker KZ-Überlebenden bzw. für die Nachkommen der in Melk ermordeten KZ-Häftlinge.

Programm

Samstag, 21. Mai 2022 und Sonntag, 22. Mai 2022

  • Fotoausstellung „Das sichtbare Unfassbare“ im Objekt 10 der Biraog-Kaserne. Die Ausstellung präsentiert Fotos aus dem KZ Mauthausen und seinen Außenlagern, die während des Bestehen des Lagers sowie während und nach der Befreiung entstanden sind.  Die „Außenlager-Guides“ stehen bei Fragen zur Verfügung.
  • 13:00 Uhr Rundgang am ehemaligen KZ-Areal mit einem der „Außenlager-Guides“

Eintritt: frei

Öffnungszeiten

Sa10:00 - 16:00 Uhr
So10:00 - 16:00 Uhr

KZ-Gedenkstätte Melk

Schießstattweg 2,
3390 Melk

Route zum Museum