Im Schloss Orth an der Donau befindet sich seit 2007 das museumORTH. Auf einer Fläche von 700 m² stellt es die Geschichte von Orth an der Donau und seiner Umgebung auf eindrucksvolle Weise dar: mit künstlerischen Mitteln werden die regionalen Wurzeln und kulturellen Relikte neu definiert. Das Museumsprogramm verfolgt drei Themenschienen: Regionalkultur, Renaissance-Juwel Schloss Orth und Gegenwartskunst.

Programm

Leider wurden die für 29. und 30. Mai 2021 geplante Ausstellungseröffnung, der Vortrag und die Bierverkostung abgesagt.

Samstag, 29. Mai 2021 und Sonntag, 30. Mai 2021

  • Ausstellung „1000 Jahre Orth … zurück zum Anfang 1021“: Ein Blick in die Zeit der ersten schriftlichen Nennung von „Orta“ als Grenzpunkt eines Schenkungsgebietes. Ausgangspunkt ist die Schenkungsurkunde vom 14. November 1021 aus der Zeit der Kolonisierung und Christianisierung des Donauraumes durch bayrische Mönche – auf die Bitte des Bischof Egilbert von Freising schenkt Kaiser Heinrich II. dem Kloster Weihenstephan die „insula Sahsonaganc“ (Insel Sachsengang). Die in der Urkunde genannten Grenzen des Gebietes umfassen die heutigen Orte Sachsengang/Oberhausen, Groß-Enzersdorf, Raasdorf, Großhofen, Pysdorf, Markgrafneusiedl, Rutzendorf, Probstdorf, Schönau/Ufer, Mannsdorf, Wittau und Orth. In Probstdorf (=Dorf des Probstes, Vorgesetzter des Kollegiatstiftes Weihenstephan) entstand eine erste Ansiedlung und auch der erste Kirchenbau, vermutlich ein bescheidener Holzbau.

Das museumORTH ist für Individualgäste geöffnet. Für  Auskünfte bzw. spontane Kurzführungen für Kleinstgruppen steht die Kuratorin Hilde Fuchs den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.

Unter den Gästen am Museumsfrühlings-Wochenende wird ein Adamah-Spezial-Bio-Kisterl (zusammengestellt nach Speisen, wie sie vor 1000 Jahren regional üblich waren) verlost.

Eintritt: 50% Ermäßigung für Erwachsene sowie freier Eintritt für Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre

Öffnungszeiten

Sa09:00 - 18:00 Uhr
So09:00 - 18:00 Uhr

museumORTH

Schlossplatz 1
2304 Orth an der Donau

Route zum Museum