• Schloss Orth von Außen © Wolfgang Wössner
    Schloss Orth von Außen © Wolfgang Wössner
    2018 museumORTH
  • © museumORTH
    © museumORTH
    2019 museumORTH
  • © museumORTH
    © museumORTH
    2019 museumORTH

Im Schloss Orth an der Donau befindet sich seit 2007 das museumORTH. Auf einer Fläche von 700 m² stellt es die Geschichte von Orth an der Donau und seiner Umgebung auf eindrucksvolle Weise dar: mit künstlerischen Mitteln werden die regionalen Wurzeln und kulturellen Relikte neu definiert. Das Museumsprogramm verfolgt drei Themenschienen: Regionalkultur, Renaissance-Juwel Schloss Orth und Gegenwartskunst.

Programm

Samstag, 18. Mai 2019

  • 17 Uhr Ausstellungseröffnung „MARCHFELD – hüben und drüben – eine Region beiderseits der March“
    Anlässlich 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs steht die Museumssaison 2019 unter dem Motto: MARCHFELD – hüben und drüben – eine Region beiderseits der March
    Der Eiserne Vorhang bildete nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu den Revolutionen im Jahr 1989 die Trennlinie zwischen den marktwirtschaftlich orientierten demokratischen Staaten im Westen und den planwirtschaftlich geleiteten, sozialistischen Diktaturen im Osten.
    Der Begriff Eiserner Vorhang beschreibt nicht nur die realen Grenzbefestigungen, sondern sinnbildlich auch die Politik der Abgrenzung. Er war insbesondere auch eine Wohlstandsgrenze, die bis heute zu spüren ist. Die Kontakte zwischen den nun nicht mehr durch Stacheldraht getrennten Menschen bleiben hinter den Erwartungen zurück. „Eher häufig“ fährt nur jede/r dritte niederösterreichische Bewohner/in einer Grenzlandgemeinde „hinüber“ nach Tschechien oder in die Slowakei, obwohl deren Hauptstadt Bratislava direkt am ehemaligen Eisernen Vorhang liegt.
    Die Sonderausstellung begibt sich auf Spurensuche nach Gemeinsamkeiten „hüben und drüben“. Während der Donaumonarchie in der Zeit von 1526 bis 1918 war auch das östliche Marchfeld ein gemeinsamer Kulturraum – u.a. kam es nach der ersten Wiener Türkenbelagerung 1529 zur Ansiedlung der „Marchfeldkroaten“, die ebenso über der March in der Slowakei und nördlich bis nach Mähren zu finden waren.
    Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Záhorské múzeum in Skalica (Slowakei) und jeweils 25 Gemeinden östlich und westlich der March durchgeführt.

Sonntag, 19. Mai 2019

  • 15 Uhr Kuratorenführung und Gesprächsrunde zur Sonderausstellung „MARCHFELD – hüben und drüben – eine Region beiderseits der March“
    Eine Begegnung von Bewohner/innen der östlichen und westlichen Marchfeldgemeinden und Zeitzeug/innen aus drei Generationen.

50% Ermäßigung auf den Eintritt für Erwachsene sowie freier Eintritt für Kinder/Jugendliche bis 18 Jahren

 

Öffnungszeiten

Sa09.00 - 18.00 Uhr
So09.00 - 18.00 Uhr

museumORTH

Schlossplatz 1
2304 Orth an der Donau

Route zum Museum